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MINUTE REPEATER PERPETUAL

SAXONIA-Uhrenfamilie

Eine uhrmacherische Herausforderung

Mit dem MINUTE REPEATER PERPETUAL präsentiert A. Lange & Söhne eine Minutenrepetition im Zusammenspiel mit einem ewigen Kalender. Jede Komplikation für sich ist eine technische Meisterleistung, in ihrer Kombination stellen sie jedoch eine noch größere Herausforderung dar – sowohl für die Konstrukteure als auch für die Uhrmacher. Denn die präzise Justierung und Abstimmung aller Mechanismen bedarf eines sehr hohen Maßes an technischer Expertise und handwerklichem Geschick.

Dieser mit hohem handwerklichen Aufwand finissierte Zeitmesser in 950er Platin mit manufakturgefertigtem Emaillezifferblatt ist auf 50 Stück limitiert.

Die Kunst des kristallklaren Klangs

Wie jede Lange-Uhr mit Schlagwerk ist der MINUTE REPEATER PERPETUAL auf höchste akustische Qualität ausgelegt und besitzt ein unverwechselbares Timbre. Das helle, klare und nachhallende Klangbild ergibt sich aus den von Hand gestimmten Tonfedern, die optimal mit der Resonanzwirkung des Gehäusematerials Platin harmonieren.

Nach Betätigen des in die linke Gehäuseflanke integrierten Schiebers erklingen die Stunden in einem tiefen Ton, die Viertelstunden mit einem Doppelton und die seit der letzten Viertelstunde verstrichenen Minuten in einem hellen Ton.

Eine Minutenrepetition mit besonderen Merkmalen

Die Vollendung dieser akustischen Komplikation ist nicht nur äußerst aufwendig, sondern erfordert auch ein geschultes Gehör sowie höchste Geschicklichkeit. Alle Komponenten werden durch einen Lange-Meisteruhrmacher sorgfältig angepasst, mehrfach demontiert, nachbearbeitet, erneut montiert und anschließend getestet. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei beispielsweise dem Anschlag der Hämmer, der – ähnlich wie bei einem Klavier – ebenso wichtig ist wie deren Material, Form, Größe, Gewicht und Härte.

Eine Minutenrepetition mit besonderen Merkmalen

Das Schlagwerk des MINUTE REPEATER PERPETUAL wurde mit zusätzlichen Finessen ausgestattet, um die Bedienung und Funktionalität der klassischen Minutenrepetition zu optimieren. Dazu zählt die Ruheaufhebung, die die Pause zwischen den Stunden- und den Minutenschlägen unterbindet, sollte die Minutenzahl unter 15 liegen und damit kein Doppelschlag für die Viertelstunde erklingen.

Um eventuelle Beschädigungen des Schlagwerks zu vermeiden, wurde es darüber hinaus mit einem Sicherheitsmechanismus ausgestattet, sodass sich die Minutenrepetition bei herausgezogener Krone nicht in Gang setzen lässt. Folgerichtig lässt sich auch die Krone nicht ziehen, wenn das Schlagwerk aktiv ist.

Die patentierte Hammersperre bewirkt schließlich, dass die Hämmer nach dem Anschlagen der Tonfedern jeweils für den Bruchteil einer Sekunde in ihrer Ausgangsposition verharren. Dadurch können sie nicht nachschwingen und versehentlich erneut auf die Tonfedern treffen.

Ewiger Kalender mit Lange-Großdatum

Während die Minutenrepetition die Uhrzeit im Hier und Jetzt erklingen lässt, reicht die technische Meisterschaft des ewigen Kalenders bis in die ferne Zukunft. Der Mechanismus sorgt über Jahrzehnte hinweg für die exakte Darstellung von Datum, Wochentag und Monat und berücksichtigt dabei selbst die Schaltjahre. Erst am 1. März 2100, wenn gemäß den Regelungen des gregorianischen Kalenders das Schaltjahr entfällt, muss die Kalenderanzeige um einen Tag weitergestellt werden. Die Mondphasenanzeige ist so genau konzipiert, dass auch sie erst nach 122,6 Jahren um einen Tag korrigiert werden muss. So ausgefeilt der Mechanismus auch ist, so einfach gestaltet sich seine Bedienung: Alle Kalenderanzeigen lassen sich Lange-typisch bequem über einen einzelnen Korrektor gemeinsam weiterschalten.

Ein Glanzpunkt der Uhr: das Emaillezifferblatt

Der technische Anspruch der Mehrfachkomplikation wird durch die hohe handwerkliche Qualität des vierteiligen Zifferblatts unterstrichen. Es besteht aus Weißgold, ist mit schwarzer Emaille gefüllt und wird in einem zeitaufwendigen Verfahren in der Manufaktur von A. Lange & Söhne hergestellt.

Die makellose, schwarz glänzende Oberfläche gibt den Anzeigen und dem charakteristischen Lange-Großdatum eine elegante Bühne, auch weil sie einen Kontrast für optimale Ablesbarkeit schafft. Das Hilfszifferblatt bei 6 Uhr bietet der kleinen Sekunde Platz und integriert die Mondphasenanzeige, deren zwei Monde aus 750er Gold von über 100 handgravierten Sternen umsäumt werden.

Eine absolute Besonderheit ist zudem, dass jedes der Teilzifferblätter von einer kreisförmigen Lisene – einer schmalen Einfassung – aus Weißgold durchzogen wird. Beim Hauptzifferblatt verläuft diese zwischen dem Großdatum und den römischen Appliken, bei den Hilfszifferblättern trennen die Lisenen jeweils den inneren vom äußeren Anzeigenbereich.

Uhrwerk L122.2

Der Blick durch den Saphirglasboden erlaubt interessante Einblicke in die technische Komplexität und den hohen Finissierungsgrad des neu entwickelten Lange-Manufakturkalibers. Alle 640 Komponenten des Handaufzugswerks – ob sichtbar oder verborgen – stehen im Einklang mit dem hohen kunsthandwerklichen Anspruch von A. Lange & Söhne. Zu den ästhetischen Highlights zählen der im freien Schnitt gravierte Unruhkloben mit der darauf montierten Schwanenhalsfeder. Die Dreiviertelplatine aus naturbelassenem Neusilber ist mit schwarzrhodinierten Gravuren versehen. Auf ihrer gekörnten Oberfläche befinden sich vier verschraubte Goldchatons.

Die wichtigsten Elemente des Schlagwerkmechanismus – die beiden um das Uhrwerk herumgeführten, von Hand gebogenen Tonfedern und die zwei Tonhämmer – sind in voller Schönheit zu sehen. Letzteren gebührt besondere Aufmerksamkeit, denn sie sind mit einer aufwendigen Schwarzpolitur versehen, die sehr viel Handarbeit verlangt. Sie sorgt dafür, dass einfallendes Licht nur in eine einzige Richtung reflektiert wird. Lediglich aus einer Perspektive betrachtet erscheint die Oberfläche tiefschwarz, aus allen anderen Blickwinkeln glänzt sie spiegelgleich. Die Federhaus-, Fliehkraftregler- und Hammerbrücken sind hingegen mit Sonnenschliff veredelt und bilden eine optische Einheit. Die dynamischste Komponente des Uhrwerks, der Fliehkraftregler, ist nun fliegend gelagert und arbeitet daher fast lautlos. Er rotiert bei laufendem Schlagwerk mit einer Geschwindigkeit von mehr als 2.000 Umdrehungen pro Minute und sorgt so für einen gleichmäßigen Ablauf der Repetition.

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